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Home Bücher : Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod


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 : Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783462034486
Ausgabe: 29
ISBN: 3462034480
Artikel Abmessungen: 0
Label: Kiepenheuer & Witsch
Hersteller: Kiepenheuer & Witsch
Anzahl Seiten: 256
Erscheinungsdatum: 2006-09
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch
Studio: Kiepenheuer & Witsch




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Produktbeschreibung:

Aus der Amazon.de-Redaktion:
Die deutsche Sprache liegt uns offensichtlich fast allen am Herzen, wie man an der ebenso endlosen wie hitzigen Debatte über die Rechtschreibreform erkennen kann. Einerseits. Andererseits ist leider ein oft unbedachter und liebloser Umgang mit ihr zu beklagen. Die Sprache kann sich ja nicht wehren, nicht einmal gegen schlimmste Vergewaltigungen -- man denke nur an den brutalstmöglichen Sprachschrott unserer Politiker. So etwas wie eine Sprachpolizei bräuchte man, die freundlich aber bestimmt auf Vergehen hinweist und Bußgelder verhängt. Freundliche Hinweise bekommt man auch im Zwiebelfisch, der Sprachkolumne, die Bastian Sick seit über einem Jahr wöchentlich für Spiegel-Online schreibt. Kaum zu glauben, dass man über Phänomene wie Fugen-s, unregelmäßige Verben oder sich epidemisch ausbreitende Suffixe so unterhaltsame Texte schreiben kann. Bastian Sick ist Entertainer und Oberlehrer in einer Person, wobei er letzteren vor allem in tabellarischen Zusammenfassungen am Ende seiner Kolumnen auslebt. Dabei ist das doch wohl der Idealfall eines Sachbuchs: wo man lachen und schmunzeln und gleichzeitig jede Menge lernen kann. Zum Beispiel, wo das Eszett seinen Namen herhat und warum die Deutschen als einzige diesen wunderlichen Buchstaben benutzen. Oder wie man eingebürgerte Fremdwörter konjugiert -- warum es zwar „ich recycle“ heißt, aber nicht „du recyclest“. Und auf die verzwickte Frage, ob „gedownloadet“ oder „downgeloadet“ richtig ist -- wer hätte sich das noch nie überlegt --, weiß Sick die verblüffend einfache Antwort: „Weder noch, es heißt ,heruntergeladen'“. Und wieso der Zwiebelfisch ausgerechnet Zwiebelfisch heißt, erfährt man naturgemäß auch. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod bietet 47-mal charmante Aha- und Haha-Erlebnisse und ist jedem Sprach-User heißestens zu empfehlen. --Christian Stahl

Amazon.de Audiobook-Rezension:
Dem Bastian Sick sein Audiobuch ist voll empfehlbar -- Hörvergnügen pur! …das waren gleich drei stilistische Patzer in einem Satz. Und so hat sich der Zwiebelfisch-Kolumnist das wohl nicht gedacht mit seiner Sprachaufklärung: dass man die faux pas (wie geht jetzt dieser Plural?) absichtlich und zum Spaß begeht. Denn bei aller Unterhaltung, die Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod bietet, geht es dem Autor sehr wohl darum, uns sensibler zu machen im tagtäglichen Umgang mit Sprache. Auch wenn das manchmal sisyphoshaft wirkt angesichts der medialen Sprachflut, die uns unaufhörlich umspült und beeinflusst. Zum Beispiel eben diese PURormanie, die in allen Werbe- und Marketingtexten um sich gegriffen hat. Oder der gnadenlose Kampf der Suffixe, bei dem -bar über -lich, -abel und -sam zu triumphieren droht. Dabei ist gar nicht entscheidend, dass man Bastian Sick in allem zustimmen mag -- etwa wenn er erklärt „Sinn machen“ ginge im Deutschen grammatikalisch nicht; „Freude machen“ geht aber doch auch --, sondern dass er uns anregt, über unseren Sprachgebrauch nachzudenken und zu diskutieren.

Gerade mal die Hälfte der Kolumnen aus dem Buch hat es in das Hörbuch geschafft, schade. Und auch auf die Tabellen am Ende mancher Kolumne muss man in diesem Medium naturgemäß verzichten. Entschädigt wird man durch ein Interview mit dem Autor im Booklet. Und vor allem durch die Stimme Rudolf Kowalskis. Der bekannte Schauspieler macht das wunderbar: zurückgenommen und mit feiner Ironie, da kommt der zwiebelfischige Witz dieser kleinen Sprachplädoyers mit den eingestreuten Geschichten noch um einiges besser zur Geltung. Pures Hörvergnügen eben, aber das sagte ich ja schon.

Spieldauer: ca. 152 Minuten, 2 CDs, gekürzte Fassung --Christian Stahl



Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

Bewertung: 1 out of 5 stars - Das witzigste ist der Titel
Voller Vorfreude auf eine heitere und witzige Abhandlung über die deutsche Sprache und Grammatik kaufte ich mir diese Büchlein. Leider blieb mir die Freude schnell im Halse stecken. Das witzigste an dem Buch ist zweifellos der Titel. Der Inhalt ist schulmeisterliche Belehrung, die zwanghaft humorvoll verpackt werden sollte, was aber nicht ansatzweise funktioniert hat. Ich fand das Buch insgesamt fade und langweilig



Bewertung: 3 out of 5 stars - ganz nett für zwischendurch
Dieses Buch ist ganz nett geschrieben und optimal für zwischendurch. Die Kapitel sind kurz gehalten und lassen sich bequem in der U-Bahn oder Straßenbahn zwischen 2 Haltestellen lesen. Trutzdem finde ich die Zwiebelfisch-Kolumne, die einmal im Monat im Beiheft des Spiegel zu lesen ist, angenehmer als sie komprimiert in einem Buch zu finden.



Bewertung: 1 out of 5 stars - Schreckliche Besserwisserei
Schon auf den ersten Seiten dieses Buches wird deutlich, dass Bastian Sicks angeblicher Wegweiser durch den Irrgarten unserer schönen Sprache nichts weiter als eine scheinintellektuelle Besserwisserei ist, in der er mit erhobenem Zeigefinger die deutsche Sprache immer wieder auf ein starres Regelsystem reduziert. Ich habe selbst Germanistik studiert und habe an einigen Stellen vehement widersprochen. Dass eine Sprache ein lebendiges, sich ständig weiterentwickelndes System ist, scheint Bastian ... weiter



Bewertung: 3 out of 5 stars - Klugscheißer mit Augenzwinkern
Nachdem seit Jahren immer und überall der Tod des Genitiv angekündigt wird, wollte ich mir die "Grabrede" von Bastian Sick gerne selbst durchlesen. Um ehrlich zu sein: ich hab das Buch nicht bis zum Schluss durchgehalten. Was anfangs noch recht unterhaltsam wirkt, hat mich irgendwann als einigermaßen besserwisserisch und teilweise auch überflüssig genervt. Trotzdem waren einige Kapitel (oder "Bereiche" - haha!) dabei, die wirklich interessant waren, und hier muss man einräumen: eine durchaus ... weiter



Bewertung: 5 out of 5 stars - Nicht nur in Bayern wird der Genitiv nicht ernstgenommen ...
... noch wesentlich konsequenter und durchgängiger wird er im Frankenland ignoriert. Das liegt zwar auch im (nördlichen) Bayern, doch verfügt das Frankenland über eine ganz andersklingenden Dialekt, als das Bayrische: das rollende "r", die Konsonanten "p" und "t" weich gesprochen, mit vielen eigenen Begriffen und vor allem mit der vollkommen eigenen Interpretation der deutschen Grammatik.

"Des is dem sei Fraa" oder "Koosd da mich des amoll geib" sind fränkische Beispiele für diese ... weiter




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